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1885-1964

Detailansicht

 

1896 wurde der Leuchtturm über ein Seekabel von der Insel Wangerooge mit Strom versorgt. Die Lichtquelle war jetzt eine elektrische Kohlenbogenlampe im Hauptfeuer. Da die Stromverbindung immer wieder brach, kam 1904 das Petroleum-Glühlicht wieder zum Einsatz. Eine erneute Elektrifizierung mittels Dieselaggregat erfolgte Anfang der 1940er Jahre.

 

In den Jahren 1953 - 1959 wurden im Unterwasserbereich des Turmes mehrere Untersuchungen durchgeführt und beträchtliche Schäden festgestellt. Da eine Modernisierung des Leuchtturms nicht mehr möglich war, wurde an der Mündungsrinne der Alten Weser am 1. September 1964 der Leuchtturm Alte Weser in Betrieb genommen. Vom Leuchtturm Roter Sand wurden die Leuchtturmwärter abgezogen und das Hauptfeuer gelöscht. Bis zum 12. November 1986 zeigte der Turm noch ein gasbefeuertes Gegenfeuer zum Leuchtturm "Hoheweg" und ein Quermarkenfeuer im Fahrwasser Alte Weser.

 

Untersuchungen

 

Das Uhrwerk und die Nebelglocke des Leuchtturms Roter Sand ist heute in der Abteilung Schifffahrtswege im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven zu sehen.

 

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